logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Montag, 26.11.2007

Mystischer Ort

Das Valle Gran Rey auf der Insel Gomera wurde vor mehr als 30 Jahren von Hippies entdeckt und ist heute ein Beliebtes Ziel von Individualisten. Für mich ist es der ideale Ort zum relaxen und Kraft zu tanken. Seit mehr als 30 Jahren ist es dort schon Tradition, jeden Abend den Sonnenuntergang zu zelebrieren.

Wer die Zeit nicht hat, sich dorthin zu begeben, kann sich das Spektakel am Bildschirm ansehen.

Montag, 08.10.2007

TERRA INKOGNITA

Es war im Sommer 1982. Ich war auf der griechischen Insel Korfu und da gab es eine Stelle, die nur 1 1/2 Kilometer von Albanien entfernt lag - jenes unbekannte Land von dem ich nur wusste, dass dorthin nur begleitete Gruppenreisen möglich wären, und es nicht erlaubt sei, alleine das Hotel zu verlassen. So etwas wollte ich mir keinesfalls antun, aber die Neugier war dennoch gross. Immerhin war es schon genug Unannehmlichkeit, dass man nach Griechenland einen hunderte Kilometer langen Umweg in Kauf nehmen musste, nur weil ein von krankhaftem Verfolgungswahn geplagter Despot glaubt, ein Land mitsamt seiner Menschen von der Aussenwelt hermetisch abriegeln zu müssen. Also begab ich mich zu jener Stelle der Insel Korfu, die Albanien am nächsten lag und hoffte, mit einem Fernglas ausgestattet einen kleinen Einblick in dieses rätselhafte Land zu ergattern. Ich nahm mein Fernglas und spähte das gegenüberliegende Ufer ab. Erkennen konnte ich nur ein kleines Boot, das dort vor Anker lag und ein paar Häuser aber keine Menschenseele. Da ich es nicht glauben konnte, dass es dort nichts gab, schlug ich dort gleich mein Übernachtungsquartier auf und spähte den Rest des Tages durch mein Fernglas. Nach langer Zeit konnte ich drüben einen langsam fahrenden LKW erspähen und das war es schon. Als es dann später dunkel wurde gingen die Lichter an, aber das gegenüberliegende Ufer blieb weiterhin stockdunkel. Nun begab ich mich zu einer nahegelegenen Taverne um mir meinen leeren Magen zu füllen und fragte den Wirt, ob es drüben immer so menschenleer sei. Diser antwortete mir: "Ob es dort drüben Menschen gibt, das wissen wir nicht, aber wenn es welche geben sollte, dann haben sie das elektrische Licht sicher noch nicht erfunden. Tags darauf begab ich mich weiter nach Norden und konnte in der Ferne eine kleine Stadt (Sarranda) erspähen. Aber die lag schon zu weit weg, um mit dem Fernglas Details erkennen zu können. Somit blieb Albanien weiterhin ein Geheimnis. Inzwischen ist ein Vierteljahrhundert vergangen und ich kannte nicht nur ganz Europa, sondern auch ferne Kontinente. Die Erde hat sich weiter gedreht und die politische Lage verändert. Wenn heute irgendwo das Stichwort Albanien fällt, wird dies meist mit organisierter Kriminalität, Drogenhandel und Autoschieberbanden in Zusammenhang gebracht. In der Tat sind gewiss nicht wenige, der in Albanien fahrenden Autos irgendwo in Westeuropa geklaut worden. Allen Vorurteilen zum Trotz ist Albanien heute ein relativ sicheres Reiseland, jedenfalls nicht gefährlicher als die Nachbarländer Montenegro oder Kroatien. Alle Empfehlungen, die Albanien als unsicheres Land einstufen bedürfen einer Überarbeitung. Unzählige Hotels, die in den letzten 15 Jahren entstanden sind, warten auf Gäste. Die Einreise gestaltet sich noch etwas bürokratisch und zeitaufwendig, aber dennoch unkompliziert. Es ist eines der wenigen Länder Europas, wo man noch einen Pass benötigt; ausserdem braucht man die KFZ-Zulassungsbescheinigung (Kraftfahrzeugschein), die grüne Verischerungskarte und unbedingt die beglaubigte Benutzervollmacht, wenn man nicht mit dem eigenen Wagen fährt. Mit all diesen Papieren bekommt man dann einen albanischen KFZ-Schein, der beim Verlassen des Landes wieder abzugeben ist. Danach wird noch eine Einreisegebühr von 10 Euro eingehoben, für die man keine Quittung erhält. Es ist ratsam, nicht auf eine Quittung zu bestehen, da die Grenzbeamten schlecht bezahlt sind. Beim Verlassen das Landes sind dann noch einmal 2 Euro KFZ-Abgabe zu entrichten. Andersrum ist es bislang für die Menschen in Albanien nicht so einfach, das übrige Europa zu besuchen. Selbst wenn sie nur auf die griechische insel Korfu wollen, benötigen sie ein Schengen-Visum.

Genau 25 Jahre nach meinen ergebnislosen Fernglasbeobachtungen habe ich das gemacht, was damals nicht möglich war: die Adriaküste entlang bis nach Korrfu gefahren. Das Ergebnis ist nun hier zu sehen: "Europes terra inkognita". Die Fotoshow sollte zweckmässigerweise im Vollbildmodus angesehen werden.

Dienstag, 03.07.2007

12 Jahre später ....................

Die meisten von uns werden sich noch an die frühen 90er Jahr erinnern, als der Zerfall des alten Jugoslawiens von einer Abfolge brutaler Kriege begleitet war, wobei vor allem der Bosnienkrieg über mehrere Jahre seine täglichen Schlagzeilen in den TV-Sendungen fand. Heute, 12 Jahre danach kann man diese Ereignisse endlich als Geschichte betrachten und wieder ohne Angst dorthin fahren. Kroatien ist längst wieder zu einem begehrten Reisezeil geworden, aber nach Bosnien trauen sich doch noch nicht so viele. Während in Dubrovnik tagtäglich tausende Passagiere der zahlreichen, vor der Stadt ankernden Kreuzfahrtschiffe, durch die Altstadt geschleust werden, wartet man im nur 60 km von der Küste entfernten Mostar immer noch auf eine grössere Anzahl von Besuchern, die über die wiederaufgebaute alte Brücke spazieren. Immer noch sind die Spuren des Krieges unübersehbar, aber dennoch regt sich wieder das Leben. Bilder sind unsere erste Sprache, und deshalb gibt's die wichtigsten Eindrücke hier.

Wenn der Link nicht funktionieren sollte, müsst Ihr erst in mein Fotoalbum gehen und dort das unterste Album (June 2007) auswählen.

Donnerstag, 07.06.2007

Böse Diebe - Gute Diebe

Wer ein besseres Langzeitgedächtnis besitzt, wird sich erinnern können, wie einst die Krone dem Saliera Dieb heimliche Bewunderung zuteil werden liess und sich sogar erbötig machte, den weiblichen Fans dieses "feschen Mannes" die schriftlichen Bewunderungs- und Liebesbekundungen ins Untersuchungsgefängnis nachzusenden.
Für die Stradivari-Diebe hat die Krone dagegen keine Bewunderung übrig sondern präsentiert heute den populistischen Aufmacher: "Diebe waren Asylwerber".
Damit ist wohl bewiesen, dass es für die Krone zwei Kategorien von Dieben gibt: die guten (österreichischen) und die bösen (von anderswo herkommenden) Diebe.
Meines Erachtens wird hier zweifelsohne der Straftatbestand der Verhetzung erfüllt. Wenn hier die Staatsanwälte weiterhin untätig zusehen, ist die Zivilgesellschaft gefordert. Es sollte mal der Versuch unternommen werden, dieses "Medium" an der empfindlichsten Stelle zu treffen und die Anzeigenkunden mal ein Monat lang keine Anzeigen in der Krone zu schalten. Weitere Ideen bitte hier posten!

 

Montag, 21.05.2007

Neue Fotos .......................

............. gibt es wieder mal in meinem Fotoalbum.

Ausserdem gibt's Fotos von mir auch noch hier und hier.

Es ist ganz gut ...................

......... wenn man hie und da mal Europa verlässt um die europäischen Errungenschaften besser schätzen zu lernen. Musste man sich früher auf Fernreisen immer US-Dollar mitnehmen um diese dann vor Ort in Landeswährung umzutauschen, fallen diese unnötigen Unkosten nun weg. Inzwischen wird auch in Ländern, die gemeinhin dem "Hinterhof der USA" zugerechnet werden unser Euro lieber angenommen als der US-Dollar, wie das auch das tieferstehende Bild anschaulich dokumentiert.

Samstag, 19.05.2007

Po(Kuh)litik

Es ist nicht einfach, die politischen Systeme auf dieser Welt zu verstehen. Hier werden sie anhand von Kühen erklärt. Du weisst noch weitere Vergleiche? Her damit!

FEUDALISMUS
Sie haben zwei Kühe. Ihr Herzog nimmt die Milch.

PURER SOZIALISMUS
Sie haben zwei Kühe. Die Regierung nimmt sie und steckt sie in einen Stall mit all den anderen Kühen. Sie müssen auf alle Kühe aufpassen und sie versorgen. Die Regierung gibt Ihnen ein Glas Milch dafür.

BÜROKRATISCHER SOZIALSMUS
Sie haben zwei Kühe, die von ehemaligen Hühnerfarmern betreut werden. Dafür müssen Sie auf die Hühner aufpassen, die den Hühnerfarmern weggenommen wurden. Die Regierung gibt Ihnen soviel Milch und Eier, wie Ihnen laut den Regeln zustehen.

FASCHISMUS
Sie haben zwei Kühe. Die Regierung nimmt sie Ihnen beide weg und stellt Sie an, um auf die Kühe aufzupassen und verkauft Ihnen die Milch.

PURER KOMMUNISMUS
Sie teilen sich zwei Kühe mit ihren Nachbarn. Sie und ihr Nachbar streiten sich, wem mehr zusteht. In der Zwischenzeit arbeitet keiner, keiner bekommt Milch und die Kühe fallen vor Hunger tot um.

RUSSISCHER KOMMUNISMUS
Sie haben zwei Kühe. Sie müssen die Kühe versorgen, aber die Regierung nimmt die ganze Milch. Sie stehlen möglichst viel davon und verkaufen sie auf dem schwarzen Markt.

PERESTROIKA
Sie haben zwei Kühe. Sie müssen die Kühe versorgen, aber die Mafia nimmt die ganze Milch. Sie stehlen möglichst viel davon und verkaufen sie auf dem "freien" Markt.

DIKTATUR
Sie haben zwei Kühe: Die Regierung nimmt Ihnen beide Kühe weg und zieht Sie zum Militär ein.

DEMOKRATIE
Sie haben zwei Kühe. Ihre Nachbarn entscheiden, wer die Milch bekommt.

REPRÄSANTIVE DEMOKRATIE
Sie haben zwei Kühe. Ihre Nachbarn wählen jemanden aus, der Ihnen mitteilt, wer die Milch bekommt.

BÜROKRATIE
Sie haben zwei Kühe. Zuerst regelt die Regierung, was sie an die Kühe verfüttern und wann sie die Kühe melken dürfen. Danach werden Sie von der Regierung dafür bezahlt, die Kühe nicht zu melken. Dann nimmt man Ihnen beide Kühe weg, erschießt eine davon, melkt die andere und schüttet die Milch in den Gully. Daraufhin müssen Sie eine Menge Formulare ausfüllen und erklären, wo die Kühe geblieben sind.

KAPITALISMUS
Sie haben keine Kühe. Die Bank leiht Ihnen kein Geld, um Kühe zu kaufen, da Sie keine Kühe als Sicherheit anbieten können.

PURER ANACHRONISMUS
Sie haben zwei Kühe. Entweder Sie verkaufen die Milch zu einem fairen Preis oder ihre Nachbarn versuchen, Ihnen die Kühe wegzunehmen und Sie selbst zu erschießen.

ANARCHO-KAPITALSMUS
Sie haben zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen dafür einen Bullen.

LIBERALISMUS
Sie haben Kühe und lassen sich von der Regierung auf keinen Fall vorschreiben, ob sie die Kühe als Hirsche oder als Fasane verkaufen.

MANCHESTER-LIBERALISMUS
Sie kaufen Kuh-Aktien, lassen alle Kühe erschießen und treiben somit den Preis ihrer Aktien ins unermessliche.

Donnerstag, 17.05.2007

Dies soll der Versuch sein ................

...................

den Menschen die Demokratie anhand von Äpfeln zu erklären:

 

In einer Obstkiste befindet sich eine annähernd gleich große Anzahl von gelben und grünen Äpfeln. Beim Nachzählen stellst Du fest, dass es 50 gelbe und 49 grüne sind.

 

Welche Folgerungen können daraus gezogen werden?

 

Demagoge:               alle Äpfel sind gelb.

Populist:               die grünen Äpfel sind auch gelb.

Demokrat:               die gelben Äpfel sind in der Mehrzahl.

Ideologe:               die gelben Äpfel sind die guten, die grünen sind die schlechten.

Rassist:                die grünen Äpfel gehören in eine andere Kiste, weil sie von einem anderen Baum stammen.

Nationalist:               die grünen Äpfel müssen umgefärbt werden, weil die Leitkultur der Kiste gelb ist.

Politologe:               die Menge der gelben und grünen Äpfel ist annähernd gleich. Mal gibt es etwas mehr gelbe, ein andermal etwas mehr grüne.

 

Welche Aussage kommt der Wahrheit am nächsten?

Wie soll ich meinen Kindern erklären ...............

................. was Demokratie ist? Etwa mit folgendem Satz: "Je hohler der Kopf, umso lauter tönt es". Das folgende Bild illustriert dies sehr anschaulich:

Ist es denn nicht tatsächlich so, dass die lautere Stimme mehr Gehör findet, als das bessere Argument? Gibt es eine Möglichkeit, dagegen etwas zu tun?

Mittwoch, 16.05.2007

Wertvolle Informationsportale

Immer wieder wird bedauert, dass Europa in der Medienberichterstattung zu kurz kommt. Mit erstaunen musste ich erst gestern sehen, dass im letzten Profil ein europäisches Thema in der Rubrik "Ausland" eingereiht wurde.

Wer sich umfassender über Europa und die Tätigkeit der Abgeordneten informieren will, ist auf das Internet angewiesen. Als gute Informationsquellen bieten sich hier Cafébabel, Euronews und das Politikportal an.